Busunfall endet zum Glück nur mit 2 leicht verletzten Personen
 
 
 
Der Schreck war groß, als am 14.04.2026 um 16:49 Uhr die Einsatzkräfte von Rettungsdiensten, Polizei und Feuerwehr zum Busunfall auf die Kreuzung bei Neundorf auf die OV Görkwitz/ Volkmannsdorf alarmiert wurden.
Dort war offensichtlich ein Pkw Ford nahezu ungebremst seitlich in einen von Ziegenrück Richtung Neundorf fahrenden Bus gekracht. Der von Schleiz in Richtung Volkmannsdorf fahrende Pkw hatte dort eigentlich Vorfahrt. Der Fahrer des Ford und eine Passantin des Busses, indem 42 Mitfahrende saßen mussten mit leichten Verletzungen in Kliniken geschafft werden.
Die Kräfte der alarmierten Feuerwehren Neundorf, Pörmitz und Schleiz sicherten die Unfallstelle, regelten den Verkehr, reinigten die Fahrbahn und schoben den Pkw mittels Radroller von der Kreuzung.
 

 
Ungewöhnliche Häufung von Lkw-Unfällen? 
Lastzug überschlägt sich bei Dittersdorf im Straßengraben der Bundesautobahn 9
 
 
 
 
Es war bereits der vierte Lkw-Unfall seit dem 18.03.2026 auf den Autobahnabschnitt Triptis und Bad Lobenstein, als am 11.04.2026 um 12:01 Uhr die Einsatzkräfte der Feuerwehren Triptis und Schleiz und der Rettungsdienst samt Notarzt alarmiert worden.
Der Lastzug war in einer leichten Linkskurve nach der Anschlussstelle Dittersdorf in Richtung Nürnberg aus bisher unbekannten Gründen geradeaus hinter der Leitplanke durch Hang und Straßengraben gefahren und hatte sich schlussendlich dort auch überschlagen.
Verletzt konnte der Fahrer noch vor Eintreffen der beiden Feuerwehren das völlig zertrümmerte Fahrerhaus verlassen. Der Sattelauflieger wurde ebenfalls komplett zerstört und Diesel sowie Ade-Blue liefen aus.
Die anrückenden Einsatzkräfte sicherten die Einsatzstelle und pumpten den auslaufenden Tank ab. Nach Reinigung der Fahrbahnen konnten dann die Kameraden wieder abrücken. Sie hatten zuvor in der Innenstadt von Schleiz neue Maschinisten im Rahmen der Kreisausbildung geschult und mussten Diese wegen des Einsatzes abbrechen. Wir danken den Einsatzkräften der Feuerwehr Triptis für ihre Unterstützung.
 

 
Drama auf der Bundesautobahn 9 - Frau und Hund versterben in Schwerlast-Begleitfahrzeug
 
 
 
 
 
In einen abgesicherten defekten Schwerlasttransport krachte am 09.04.2026 kurz vor 3 Uhr auf der Bundesautobahn 9 zwischen den Anschlussstellen Dittersdorf und Triptis vermutlich ungebremst ein mit Birnen beladener Lastzug. Die Beifahrerin des Begleitfahrzeuges des liegengeblieben Schwerlasttransportes und ein kleiner Hund überlebten den Unfall leider nicht.
Der Schwerlasttransport bestand aus einem Tieflader und einem überbreiten und überlangen Systemhausteil. Das Begleitfahrzeug wurde durch den auffahrenden Lastzug am Systemhausteil regelrecht zerquetscht. Zuvor hatte der Lastzug offenbar nur knapp einen Streifenwagen der Polizei verfehlt und die aufgestellte Sicherungstechnik überrollt.
Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehren Triptis und Schleiz fanden einen eingeschlossenen Lastzugfahrer vor. Direkt an dessen Fahrzeugfront befand sich der zerquetschte Kleinlaster der zur Absicherung des Schwertransportes gehört hatte.
Zunächst mussten die Einsatzkräfte schnellstmöglich große Mengen ausgelaufene Motorenöl beseitigen, um dann mit Hilfe von Rettungsplattform und hydraulischem Spreizer den Fahrer aus dem Lastzug zu befreien. Er wurde dann später mit einem Rettungshubschrauber weggeflogen.
Zur Bergung der Beifahrerin des Absicherungsfahrzeuges zogen die Einsatzkräfte mit Hilfe der Seilwinde des Rüstwagens das völlig zerstörte Fahrzeug vom Lastzug weg. Zum Einsatz kamen dann eine hydraulische Rettungsschere und eine Rettungsspreizer. Bei den Bergungsmaßnahmen wurde der verstorbene Hund gefunden.

Mit Unterstützung der Einsatzkräfte der Feuerwehr Triptis wurde anschließend intensiv die dritte Fahrspur gereinigt. Der Plan war, nach Schließung der Bundesautobahn an der AS Dittersdorf die schon rund 3,5 Stunden wartenden und angestauten Fahrzeuge am Unfallort vorbeizuführen, da schon zu dem Zeitpunkt klar war, dass die Bergung der Fahrzeuge mehrere Stunden dauern wird.

Wir danken allen beteiligten Einsatzkräften und wünschen den Angehörigen viel Kraft.
 

 
Verspäteter Aprilscherz, optische Täuschung oder?.... aufgehender Mond als Waldbrand gemeldet
 
 
Die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr haben in den letzten Jahren schon so Einiges erlebt, aber die Nummer gab es noch nicht. In der Nacht zum Ostersonntag (04./05.04.2026) wurden die Kameradinnen und Kameraden der Schleizer Feuerwehr zu einem Waldbrand alarmiert, den ein Bürger aus einem Wohnblock Am Oelschweg gesichtet hatte.
Beim Besuch des Bürgers durch Polizei und Feuerwehr konnte dann ein aufgehender Mond hinter dem Waldgebiet "Pfitzig" festgestellt werden. Letztlich konnte der auf der Oschitzer Straße in Bereitschaft stehende Löschzug wieder abrücken. Lustig finden allerdings die Einsatzkräfte dies Aktion überhaupt nicht. Erst vier Stunden zuvor waren die Einsatzkräfte zu einer Hilfeleistung wegen eines auslaufenden Heizkörpers in einer Wohnung der Schmiedestraße in Schleiz unterwegs. Dort galt es einem älteren Bewohner in Not zu helfen.
 

 
kurze Vollsperrung der Autobahn nötig:  Einsatzkräfte retten Lastzugfahrer nach medizinischem Notfall
 
 
 Für die Rettung eines Lastzugfahrers aus seiner Fahrerkabine nach medizinischem Notfall, mussten die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr am 31.03.2026 um 05:25 Uhr die Bundesautobahn 9 bei Schleiz vorübergehend komplett sperren. Mit Hilfe der Ladebordwand des GW-Logistik konnte die Rettung schnell und effektiv gestaltet werden. Wir wünschen dem Fahrer schnellste und vollständige Genesung.
 

 
Bundesautobahn 9 zwischen AS Schleiz und AS Bad Lobenstein:  Kurzer Schneeschauer führte zu Unfällen in beiden Fahrtrichtungen
 
 
 
 
30.03.2026   Der Schneeschauer war nur kurz, doch es reichte aus, um die mit vorrangig sommerbereiften Fahrzeugen zu ernsthaften Problemen zu bringen. Kurz vor 15 Uhr fuhr zunächst auf offenbar glatter Fahrbahn ein Pkw auf der Bundesautobahn 9 zwischen Bad Lobenstein und Schleiz nach rechts durch den Straßengraben, rasierte eine Notrufsäule um und fuhr dann beschädigt rund 6 Kilometer weiter. Nur kurz darauf überschlug sich ein weiterer Pkw in gleicher Fahrtrichtung und bleib auf der Seite im Straßengraben liegen. Insgesamt 4 Personen waren an Bord (darunter 2 Kinder) und wurden allesamt verletzt. Fast gleichzeitig überschlug sich dann auf der Gegenfahrbahn ein weiterer Pkw mit 3 Personen an Bord.
Insgesamt waren schlussendlich 6 Personen verletzt worden.
Die um 15:02 Uhr alarmierten Feuerwehren Gefell, Hirschberg und Schleiz sowie 4 Rettungswagen ein Notarztwagen und drei Streifenwagen der Autobahnpolizei waren schnell vor Ort. Die Einsatzkräfte kümmerten sich parallel zur Einsatzstellensicherung um die verletzten Personen.
 

 
Ist Ostern noch zu retten? Lastzug mit 20 Tonnen Süßigkeiten landete auf der A9 im Straßengraben
 
 
Die Feuerwehr Schleiz war für Fahrer und Umwelt und der Abschleppdienst für die Süßigkeiten des Osterhasen am 27.03.2026 im Einsatz auf der Bundesautobahn 9 im Einsatz.
Um 02:37 Uhr waren die Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr aus dem Schlaf gerissen worden, weil sich unmittelbar zuvor ein Lastzug aus bisher ungeklärter Ursache in den Straßengraben gelegt hatte. Der Fahrer war im Führerhaus eingeschlossen und wurde mit leichten Verletzungen durch die Feuerwehr gerettet. Anschließend pumpten die Kameraden den beschädigten Dieseltank ab. Allerdings waren bis dahin schon große Mengen ins Erdreich gelangt. Nach über 4 Stunden war die Schleizer Feuerwehr wieder einsatzbereit.
 

Brand im Kraftwerk in Ziegenrück:   Starke Rauchentwicklung nach Brand in einer Elektroverteilung
 
   
 
In einer Elektroverteilung eines Kraftwerkes in Ziegenrück kam es in der Nacht vom 22.03.2026 zum 23.03.2026 zu einen Brand und einer folgend erheblichen Rauchentwicklung, die schon am Ortseingang von Schleiz kommend deutlich zu riechen war.

Die um 02:25 Uhr alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehren Ziegenrück, Liebschütz/ Liebengrün und Schleiz fanden ein komplett verrauchtes Turbinenhaus vor. Nach erster Lageerkundung durch den Angriffstrupp der Schleizer Feuerwehr konnte Entwarnung gegeben werden. Die Unterverteilung war komplett ausgebrannt. Die Temperaturen ließen den Schluss zu, dass der eigentliche Brand schon länger her war nur bis dahin noch nicht entdeckt wurde.
Mit zwei Hochdrucklüfter wurden schlussendlich das Turbinenhaus durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr entlüftet. Dazu kam auch die Drehleiter aus der Kreisstadt zum Einsatz.
 

 
gemeldeter Lastzugbrand auf der Bundesautobahn 9, Batterien waren in Flammen aufgegangen
 
 
 
Der Schaden blieb noch in Grenzen, als am 21.03.2026 es unter einem Lastzug auf der Bundesautobahn 9 bei Schleiz urplötzlich brannte. Die um 17:39 Uhr alarmierten Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr brachten die Flammen der beiden Fahrzeugbatterien eines IVECO-Lastzuges rasch unter Kontrolle, währenddessen die restlichen Kameraden die in einer Kurve befindlichen Einsatzstelle sicherten.
Der Auflieger des Lastzuges war zudem leer. Somit konnte die übergreifende Wärmestrahlung auch keinen Schaden anrichten. Nach ca. 45 Minuten war die Autobahn wieder komplett frei.
 

 
Lastzüge stoßen am frühen Morgen auf der Bundesautobahn 9 bei Schleiz zusammen
 
 
 
 
Fast genau 24 Stunden nach dem letzten Einsatz auf der Bundesautobahn 9 kam es am 18.03.2026 um 05:56 Uhr erneut zu einer Alarmierung der Schleizer Feuerwehr. Diesmal waren zwei Lastzüge aus bisher unbekannter Ursache zusammengekracht und an der Mittelleitplanke zum Stehen gekommen. Einer der beiden Fahrer wurde dabei leicht verletzt.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Triptis konnten ihren Einsatz abbrechen, nachdem die Einsatzleitung die Lage sondiert hatte.

Die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr sicherten umfassend die Einsatzstelle und pumpten den beschädigten Dieseltank eines der beiden Lastzüge ab.
Beide Zugmaschinen der Lastzüge wurden erheblich beschädigt. Die acht geladenen Neufahrzeuge auf dem 2. Lastzug überstanden den Unfall nahezu unversehrt.
 

 
Überschlag nach Zusammenstoß auf der Bundesautobahn 9 bei Schleiz
 
 
 
Nach einem Zusammenstoß von 2 Fahrzeugen am 17.03.2026 auf der Bundesautobahn 9, hatte sich einer der beiden Fahrzeuge überschlagen und blieb schlussendlich auf dem Dach liegen. Die Fahrzeugführerin wurde dabei zum Glück nur leicht verletzt.

Die um 06:03 Uhr alarmierten Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr reinigten zunächst die linke Fahrspur, um somit den Verkehr wieder ins Rollen zu bringen.
Nach der Unfallaufnahme kümmerten sich die Einsatzkräfte dann um die rechte Fahrspur und dem Standstreifen.
 

 
Zwei Brände in zwei Nächten mit einerseits Glück und anderseits dramatischem Ausgang
 
 
 
 
Die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr waren am 27. und 28.02.2026 gleich in zwei Nächten hintereinander zu herausforderten Einsätzen unterwegs. Während die Anwohner der Schleiter Gartengasse trotz Verlust von 2 Pkw noch mächtig Glück hatten das ihre Häuser noch stehen, ging der Brand eines Hochsitzes am 28.02.2026 nahe der Ortslage Gräfenwarth für den Jäger tödlich aus.
Um 04:31 Uhr wurden am 27.02.2026 die Kameraden der Schleizer Feuerwehr zum Pkw-Brand in die Gartengasse alarmiert. Die nach paar Minuten eintreffenden Kameraden fanden dann 2 brennende Fahrzeuge und eine Öllache im Vollbrand vor. Zunächst konzentrierten sich die Löschmaßnahmen auf die angrenzenden Häuser, die akut gefährdet waren. Dann wurden umgehend die Fahrzeuge gelöscht, die sehr nah an den Gebäuden parkten. Die enge Bebauung der Gartengasse hätte beim Übergreifen der Flammen den Einsatzkräften große Sorgen bereitet.

In der nächsten Nacht brannte ein Hochsitz nahe der Ortslage Gräfenwarth. Beim Eintreffen des Einsatzleiters wurde bekannt, dass eine Person als vermisst galt. Vorsichtig näherten sich die Kameraden dem Hochsitz, schließlich war in den Flammen deutlich eine Gasflasche entdeckt worden. Die Lageerkunden bestätigte den traurigen Umstand, dass sich die vermisste Person in dem völlig zerstörten Hochsitz befand.
Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei bargen die Einsatzkräfte der Feuerwehr Schleiz am frühen Morgen die Person vom ca. 4,5 Meter hohen Hochsitz.
Der Einsatz war nach knapp 6 Stunden beendet.
Wir fühlen mit den Angehörigen und wünschen ihnen viel Kraft in den kommenden Tagen zur Bewältigung der Geschehnisse.
 

 
Schleiz Helau? .....  3 Einsätze am Faschingsdienstag
 
 
 
Es war für die Einsatzkräfte kein Tag zum Feiern, der Faschingsdienstag des Jahres 2026. Insgesamt dreimal waren die Kameradinnen und Kameraden zu verschiedenen Einsätzen unterwegs.

Der Tag begann sehr früh. Um 02:09 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einer Tür-Notöffnung zum Einsatzort Am Sonnenbad alarmiert. Um 09:23 Uhr kam er Hilfeersuchen zur Bergung einer verstorbenen Person aus dem Dachgeschoß eines Wohnhauses in Oschitz und um 19:16 Uhr wurden die Einsatzkräfte auf die Bundesautobahn 9 zum Kilometer 239 zur Beseitigung größerer Mengen Motorenöl nach Motorschaden eines Lastzuges alarmiert.
 

 
Notruf ohne Notfall:   Handtasche fliegt offenbar vom Autodach auf Kreuzung
 
 
 
Eigentlich hatten die Mitarbeiter der Rettungsleitstelle und auch die Kameraden der Schleizer Feuerwehr das Ergebnis schon vermutet. Als die Einsatzkräfte am Sonntagnachmittag genau um 16:00 Uhr zum ausgelösten Notruf eines Handys auf die Kreuzung Industriestraße/ Landstraße 1095 in Schleiz alarmiert wurden, war an der unfallträchtigen Kreuzung weder ein Unfall noch ein abgestürztes Handy aufzufinden.

Wie sich in Laufe der Ermittlungen herausstellte, hatte ein Autofahrer eine Handtasche auf der Kreuzung gefunden, hatte den Notruf irgendwann abgestellt und nahm die Tasche samt Handy weiter mit auf dem Weg nach Bayern.

Die Einsatzkräfte vermuten, dass die Besitzerin das Fahrzeuges die Handtasche bei einer Rast in einem der Schnellrestaurants oder beim tanken an der nahegelegenen Tankstelle auf das Autodach gelegt hatte.

Was offenbar noch nicht so bekannt ist, moderne Handy sind mit einem Notrufsystem ausgerüstet, welches in der Regel dann selbstständig auslöst, wenn das Handy aus der Bewegung heraus zum Sturz kommt. In den vergangenen Jahren gibt es inzwischen eine Vielzahl von Fehlalarmierungen auf Grund von ähnlichen Vorfällen, wie die an Sonntagnachmittag.
 

Kleinlaster in zwei Unfälle verwickelt:   Lastzug kracht nahezu ungebremst in Unfallfahrzeug
 
   
 
 
Wenige Sekunden entschieden über Leben oder Tod für einen Fahrer eines Kleinlasters auf der Bundesautobahn 9 am 11.02.2025 gegen 12:25 Uhr zwischen Dittersdorf und Triptis. Zunächst war offenbar der Kleinlaster bei leichten Regen an einem Bergabstück verunfallt und entgegengesetzt zur Fahrtrichtung zum Stehen gekommen. Nachfolgende Fahrzeuge konnten offenbar noch im letzten Moment ausweichen.

Obwohl die um 12:33 Uhr allarmierten Einsatzkräfte den nachfolgenden Verkehr von der Anschlussstelle Dittersdorf her zurückhielten, konnte nicht verhindert werden, dass ein noch davor fahrender Lastzug offenbar nahezu ungebremst in den falschherum stehenden Transporter krachte. Der Fahrer des Kleinlasters konnte zuvor irgendwie noch das Fahrzeug verlassen, eine Entscheidung die ihn sicher sein Leben rettete.
 
Über alle Fahrspuren waren nicht nur Trümmer, sondern vor allem auch große Mengen Betriebsmittel und Motorenöl verteilt. Mit insgesamt 18 Sack Ölbindemittel reinigten die Kameraden der Schleizer Feuerwehr die linke Fahrspur, damit nach ca. 40 Minuten der Verkehr wieder einspurig am Unfallort vorbeigeführt werden konnte. Nach über 2 Stunden kam dann die angeforderte Firma zur Reinigung der anderen Fahrspuren, die dann die Unfallstellensicherung der Feuerwehr übernahm. Nach 5 Stunden war die Feuerwehr wieder komplett einsatzbereit.
 

 
3. Platz beim Geländespiel der Jugendfeuerwehren in Gera
 
 

Mittlerweile gehört es fast zur Tradition, dass die Jugendfeuerwehr Schleiz in Gera zum Geländespiel antritt. So sollte es auch am Samstag, den 31.01.2026 der Fall sein.

Um 8:10 Uhr startete die Mannschaft der nachrückenden Floriansjünger aus Schleiz zur Punktejagd, um sich in der Altersklasse B (14-18 Jahre) gegen 25 andere Jugendfeuerwehren zu beweisen.

Insgesamt galt es elf Stationen zu absolvieren, in denen Spiel, Spaß, Geschicklichkeit und natürlich Wissen in allen Bereichen der „Blaulichtfamilie“ gefordert war. Auf insgesamt knapp 12 km konnten die eifrigen Jugendlichen aus Schleiz 88 Punkte ergattern und sich somit den dritten Platz sichern.

Die Feuerwehr Schleiz bedankt sich nicht nur bei den Jugendlichen der eignen Wehr für die Disziplin und den gemeinsamen Erfolg, sondern vorrangig bei den Organisatoren und allen helfenden Händen aus Gera, welche für insgesamt über 450 Kindern und Jugendlichen, einen unvergesslichen Tag bescherten und diese Veranstaltung mittlerweile zum 35. Mal organisierten!

 

Ein ganz normaler Samstag?  2 Einsätze innerhalb 5 Stunden
 
 
Beim Verkehrsunfall mit 3 Pkw und insgesamt 8 beteiligten Personen wurden am 31.01.2026 gegen 11:15 Uhr auf der Bundesautobahn 9 zwischen Dittersdorf und Schleiz letztlich 3 Personen leicht verletzt. Ursprünglich wurden 4 beteiligte Unfallfahrzeuge mit unbekannter Lage gemeldet. Dashalb landete auch der Rettungshubschrauber Christoph 46 auf der Bundesautobahn 9.

Durch die Feuerwehr wurde die Autobahn zunächst gesperrt. Nach Start des Rettungshubschraubers konnte die 3. Fahrspur wieder freigegeben werden. Viele Autofahrer nutzten während der Sperrung die Umleitung durch die Kreisstadt Schleiz.

Um 16:16 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr zu einem Patiententransport mit Quad und Anhänger nach einem Schlittenunfall nach Raila Richtung ehemaligen Pionierlager alarmiert.
 

 
Es kam nicht unerwartet:    kleine Unfälle zum Wintereinbruch im Raum Schleiz
 
  
 
Aktueller Stand am 26.01.2026 um 08:00 Uhr:  

Der aktuelle Wintereinbruch sorgte bisher noch zu keinen großen Ereignissen. Die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehren waren bisher dennoch zu insgesamt drei Einsätzen unterwegs. Noch vor Mitternacht waren die Kräfte zur Bundesautobahn 9 in beiden Fahrtrichtungen zu je einem Einsatz unterwegs. In beiden Fällen hatten zuvor Fahrzeuge, vermutlich wegen der Witterungsbedingungen, die Fahrspuren verlassen und waren jeweils durch den Graben in einen Hang gerutscht. In beiden Fällen wurde niemand verletzt.

Am Morgen, um 07:07 Uhr, wurde die Feuerwehr zur Unterstützung der Bergung eines festgefahrenen Lastzuges auf dem Markt in Schleiz alarmiert. Noch bevor die Einsatzkräfte ausrückten hatte sich der Lastzug wieder selbst freigewühlt. Der Einsatz wurde somit abgebrochen.
 

 
Drei Einsätze am Freitagabend:  Feuerwehr Schleiz über sieben Stunden unterwegs
 
 
Offenbar völlig unbeeindruckt ließ die Stadt Schleiz Ihre eigenen Einsatzkräfte am Freitagabend um 22:30 Uhr mit einer ca. 3,5 Kilometer langen Ölspur in der klirrenden Kälte stehen. Immer noch ist nicht angekommen, dass nicht die Feuerwehr für die Reinigung von Straßen zuständig ist, sondern der jeweilige Straßenbaulastträger.
Während das Straßenbauamt völlig normal Ihrer Verantwortung nachkam, sollte das mit der eigenen Stadt erst nach hartnäckigen Diskussionen klappen.

Die Kameraden waren an jenen Abend zuvor schon zu zwei anderen Einsätzen unterwegs, was inzwischen offenbar mehr als selbstverständlich angesehen wird.
Es interessiert von den Verantwortlichen niemand, dass auch Familien freiwilliger Einsatzkameraden das Recht haben, gemeinsam ihre Zeit miteinander zu verbringen.
Um 16:33 Uhr waren die Kameraden im Rahmen des Gefahrgutzuges unterwegs zu einem Zwischenfall mit einen mit CNG- angetriebenen Lastwagen.

Um 18:06 Uhr war dann gleich 2-mal hintereinander die Brandmeldeanlage auf Schloß Burgk Ziel der alarmierten Einsatzkräfte aus Schleiz und Möschlitz.

Insgesamt waren die Einsatzkräfte allein in dieser Woche bisher zu 9 Einsätzen unterwegs. Dabei waren neben dem Busunfall auch dramatische Szenen mit einem Todesfall.
 

 
Fahrzeugführer versucht gleich zweimal die Einsatzkräfte an der Nase herumzuführen
 
 
 
Nachdem die Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr am 20.01.2026 bereits zwei Einsätze und eine Ausbildung absolviert hatten, hätten sie beim dritten Einsatz um 23:23 Uhr nach wenigen Minuten wieder nach Hause fahren können. Doch es kam anders. Gemeldet war der Unfall mit 2 Personen auf der Querspange Schleizer Dreieck. Das ecall-System des Fahrzeuges hatte einsatzrelevante Daten an den zuständigen Dienst, weiter der Leitstelle und letztlich den Rettungskräften übermittelt. Zuvor hatte sich der Cubra überschlagen. Der Fahrer wurde leicht verletzt und äußerte gegenüber den Rettern, dass er ein Reh getroffen habe und allein unterwegs war. Beides stimmte allerdings nicht, wie sich kurz darauf herausstellte.

Die Einsatzkräfte begannen daher eine weitere Person und das verletzte Reh zu suchen.
Ein Reh wurde nicht gefunden und die zweite Person, eine Frau, wurde dann von Angehörigen nach Nachdruck durch die Polizei wieder zur Einsatzstelle zurückgebracht. In Betrachtung der Schäden am Fahrzeug, war eine Verletzung der Frau nicht auszuschließen.

Das Verhalten des Fahrzeugführers gegenüber den Einsatzkräften ist nicht nachvollziehbar. Die Kameraden waren nach dem Großeinsatz am Vortag an diesem Tag bereits 5 Stunden zu 2 Einsätzen und einer Ausbildung ehrenamtlich unterwegs und mussten wegen dem Verhalten des Fahrzeugführers erneut insgesamt 2 Stunden Einsatzarbeit leisten. Wir gehen davon aus, dass der betroffene Fahrzeugführer (ein einheimischer Handwerker) und die mitfahrende Frau sich in den kommenden Tagen bei uns entschuldigen werden.

 

 
Großauftrag der Schutzengel:  Busunfall mit Schulkindern bei Schleiz geht gerade noch mal gut aus
 
    
  
  
  
 
Wenn die Schutzengel ganze Arbeit leisten, dann kann auch ein solches Unglück gut ausgehen. Insgesamt 85 Schulkinder, Lehrer, Betreuer und 2 Busfahrer hatten mehr als Glück, dass sie am 19.01.2026 nach einem schweren Unfall mit 2 Reisebussen bei Schleiz nahezu unverletzt blieben.

Die Insgesamt 87 Insassen von 2 Reisebussen waren gegen Mittag auf dem Weg von ihrer Schule in Berlin- Zehlendorf zur Jugendherberge bei Wunsiedel auf der Bundesautobahn 9 unterwegs und beabsichtigten im Industriegebiet Schleiz bei einem Schnellrestaurant Rast zu machen.

Die Reisebusse fuhren dazu an der Anschlussstelle Schleiz von der Bundesautobahn auf die Bundesstraße 282. Während der erste der beiden Reisebusse an der Kreuzung anhielt, kam der hintere der beiden Busse nicht zum Stehen. Der Busfahrer konnte sein mit 45 Personen besetzten Reisebus gerade noch nach links am stehenden Partnerbus vorbeilenken, querte eine Verkehrsinsel, überfuhr dann schleudernd die Bundesstraße 282 und krachte anschließend durch eine Leitplanke einen ca. 5 hohen Abhang hinunter. Dort bleib das Fahrzeug auf der rechten Seite liegen. Glück dabei war, dass der Reisebus nicht auf den stehenden Partnerbus aufgefahren war und ihn auch nicht seitlich touchierte. Weiteres Glück: In dem Moment kam auch auf der Bundesstraße kein Fahrzeug.

Um 12:15 Uhr wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften, die Polizei und die Feuerwehren Schleiz und Tanna zum Einsatzort alarmiert. Schnell konnte festgestellt werden, es war niemand eingeklemmt oder gar lebensbedrohlich verletzt worden.

Rettungsdienste, Notärzte, eine Hubschrauberbesatzung und die Kameraden der Feuerwehren unternahmen alles, um zunächst alle 45 Insassen des verunfallten Reisebusses einer Erstversorgung zuzuführen, sie zu sichten und dann auf insgesamt 6 Kliniken des weiteren Umfeld (Naila, Hof, Münchberg, Gera, Jena, Plauen) zu transportieren. Dazu stellte die KOMBUS GmbH zwei Linienbusse zur Verfügung. Jeweils ein(e) Patient(in) wurde zudem mit Rettungswagen, Krankentransportwagen und dem Rettungshubschrauber in Kliniken gebracht. Ein MTW der beteiligten Rettungsdienste steuerte mit 6 Leichtverletzten die Klinik in Plauen an. Alle Kliniken sind weiter als 30 Kilometer entfernt, das Schleizer Krankenhaus wurde leider 2024 geschlossen.

Am Einsatzort waren neben den Rettungsdiensten auch viele Beamte der Polizei zu Sicherung der Einsatzstelle, Sperrung der Bundesstraße und Autobahnabfahrt, Unfallaufnahme und Koordination der Medien im Einsatz.

Die nächste Herausforderung war dann die Koordination der Verpflegung, Betreuung und der Beweissicherung der Unfallbeteiligten, was die Einsatzleitung im Schleizer Feuerwehrgerätehaus organisieren ließ. Schließlich waren auch die Kinder und Betreuer des anderen Busses nicht ohne Schaden davongekommen, als sie den Unfall des verbeirauschenden und umstürzenden Reisebusses mit ansehen mussten.

Hilfreich war dabei neben den vielen Beamten der Polizeieinheiten, der Kriminalpolizei, den Mitarbeitern des Landratsamtes, den Versorgungszügen auch der Einsatz der Kameraden des PSNV. Zeitweise waren über 100 Beteiligte und Helfer im Gerätehaus der Stadt Schleiz im Einsatz. Gleichzeitig kümmerten sich die Einsatzkräfte um die Rückführung der untersuchten Kinder von den Kliniken und um die inzwischen anreisenden Familienangehörigen.

 Gegen 21 Uhr konnte die letzte Unfallbeteiligte das Schleizer Feuerwehrgerätehaus Schleiz Richtung Heimat verlassen. Zuvor war der unbeschädigte Reisebus mit einem Ersatzfahrer Richtung Berlin aufgebrochen. Nach Untersuchungen der insgesamt 6 beteiligten Kliniken konnten sie letztlich alle Unfallbeteiligten wieder verlassen. Das nennen wir mal ganze Arbeit der Schutzengel, die offenbar in Schleiz mehr als alles richtig gemacht haben.

Während des 10-stündigen Einsatzes waren Teile der Einsatzkräfte der Schleizer Feuerwehr zu zwei weiteren Einsätzen unterwegs. Der erste Einsatz, um 12:47 Uhr auf der Bundesautobahn 9, konnte nach der Lageerkundung abgebrochen werden. Der zweite Einsatz um 17:48 Uhr war dann auf der Landstraße zwischen Crispendorf und Eßbach. Dort war ein Pkw im Vollbrand. Zusammen mit den Einsatzkräften aus Eßbach und Ziegenrück konnte auch diese Aufgabe gelöst werden.

Der Einsatzleiter der Feuerwehr Schleiz bedankt sich bei allen beteiligten Einsatzkräften der Rettungsdienste, Feuerwehr, PSNV, Polizei, den Mitarbeitern des Landratsamtes, dem Landrat, den Mitarbeitern der Rettungsleitstelle, den Mitarbeitern der KOMBUS, den Mitarbeitern des Schleizer Pflegeheimes und den Mitarbeitern des Abschleppunternehmens KELPIN für die gute Zusammenarbeit.
 

 
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